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Warnung

Warnung

Unsere Welt ist in einem derart ernsten Zustand, der nur durch grundlegend ändernde Maßnahmen verbessert werden kann und muss, wenn die kommenden Generationen noch angemessene Verhältnisse vorfinden sollen. Vor den Folgen, wenn dies nicht geschieht, will das Nachfolgende durch deren Schilderung warnen, da die Verantwortlichen dafür, die Versäumnisse und das konkret zu Verwirklichende klar benannt werden können.

Die wichtigsten Problemfelder sind Ökologie, Wirtschaft und Gesundheit in dieser Reihenfolge. Um es deutlich zu sagen, richtet der Mensch seit wenigen Jahrhunderten (spätestens mit Beginn der Industrialisierung) seine Umwelt systematisch zugrunde, indem er über seine Verhältnisse und nicht mehr nachhaltig im Einklang mit L und der Natur lebt. Das zugrundeliegende Problem ist seine mangelnde Moral, nicht so sehr seine Intelligenz.

L ist hierbei kein Vorwurf zu machen, im Gegenteil: Der Mensch hat auf der Erde alle Bedingungen vorgefunden, die ihm ein angemessenes bis sehr gutes Leben ermöglichen. Da alle Weisheit von L ausgeht, war es das Dümmste, was der Mensch tun konnte, sich so weit von L zu entfernen. Indem er sich spätestens mit der Aufklärung auf sich selbst als Mittelpunkt besann, vollendete er das Werk des Bösen mit seiner Unvernunft und L-Ferne.

Dabei spielt es auch keine Rolle, dass ein namenloser Gott angerufen oder anderweitig belästigt wird, da die göttliche Gnade mit ihrer göttlichen Selbstverständlichkeit stets aus der göttlichen Liebe heraus wirkt und nur für diejenigen nicht zu erkennen ist, die sie nicht sehen wollen. Umso unverständlicher sind die zahllosen Bittgebete, wo doch die große Dankbarkeit aus der Gegenliebe zu L durch den Dienst an zihr zu erwarten gewesen wäre.

Doch selbst wenn es L nicht gäbe, hätte der Mensch sich doch wenigstens die Mühe machen können an sich selbst die höchsten Maßstäbe anzulegen und sich so zu verhalten, dass die Lebensbedingungen sich nicht zunehmend verschlechtern. Darüber darf auch der relative Luxus, den die Wohlhabenden sich zu Lasten der Ärmeren angeeignet haben, nicht hinwegtäuschen, da seine Folgen sich voll auf die nach uns Kommenden auswirken.

Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer und die Ironie und Ungerechtigkeit liegt darin, dass die Ärmeren meist richtiger gelebt haben als die Reicheren und zudem doppelt darunter leiden müssen. Nur die ausgleichende Gerechtigkeit von L stellt das Gleichgewicht wieder her und sei es im Folgeleben. Die negativen ökologischen Folgen des Handelns des Menschen sind die schlimmsten, zumal sie so schwer umzukehren sind.

Die Klimaveränderungen durch Wärme- und Schadstofferzeugung sind dabei die schlimmsten, die Veränderung der Ökosysteme durch Eingriffe in die Landschaft und Abfallbeseitigung nicht weniger schlimm. Wenn der Mensch die Situation nicht auch noch durch Überbevölkerung verschärft hätte, wäre die Lage weitaus entspannter. Die Unvernunft hat sich aber auch durch das unmäßige Konsumverhalten über die ganze Erde ausgebreitet.

Um das Wachstum in Gang zu halten oder aus Unfähigkeit, werden minderwertige Produkte hergestellt. Durch den hohen Fleisch- und Fischkonsum sowie unangemessene Tierhaltung, wird der Verbrauch von Tieren und Pflanzen übermäßig angeheizt, wenn letztere nicht als Treibstoff in dem völlig überzogenen Fuhrpark der Menschen landen, der für viele unnötige Fahrten, Flüge und unangemessenen Tourismus im Freiheitswahn teuer missbraucht wird.

Die unfähigsten Politikeronen werden in Spitzenpositionen gewählt, wenn sie sich diese nicht durch Gewalt angeeignet haben. Sie beuten dann entweder ihr Land aus oder schädigen andere Länder durch das Diktat der Handelsbedingungen und Schuldenpolitik oder sie machen populäre, aber schlechte Politik, um wiedergewählt zu werden. Die Folgen sind dann Krieg, Armut, Korruption, hohe Schulden und die anderen Widerwärtigkeiten.

Daran ist schlimm, dass die eigentlichen Probleme nicht gesehen oder ignoriert werden, weil die Mehrheit der Bewohner reicherer Länder glauben, dass es ihnen doch gut gehe. Die Kurzsichtigkeit dieses Irrglaubens verkennt jedoch den Preis, der für dieses gute Leben zu zahlen ist, da die Folgekosten der nahen Zukunft in die Billionen, wenn nicht Billiarden der Leitwährung gehen. Eine auf Wachstum gerichtete Wirtschaft muss ebenfalls scheitern.

Wenn die verantwortlichen Politikeronen daher ihren politischen Kurs nicht grundlegend ändern, indem sie eine zukunftsfähige und nachhaltige sowie den Erfordernissen angemessene Politik machen, dann gibt es in dieser Welt auf Dauer die schlimmsten Zeiten, die sich je ereignet haben werden: Kriege um die Nahrung und die anderen Ressourcen, Hunger, Armut, Tod und Krankheiten, die nicht (ausreichend) bekämpft werden können.

Aufgrund der negativen klimatischen Veränderungen wird es zunehmend hohe Ernteausfälle geben, denen durch Ausweitung des Anbaus, Manipulation und Auswahl der Pflanzen nicht (ausreichend) beizukommen sein wird. Die Qualität der Pflanzen und die Überbevölkerung werden mit der Preisexplosion aufgrund der anderen genannten Faktoren eine massive Nahrungsmittelknappheit noch verschärfen und damit die Abwärtsspirale in Gang setzen.

Da Aufwendungen für die Klimaschäden immens steigen und sich Krankheiten weiter verbreiten werden, die sich vorher noch durch wirksame Medikamente und ärztliche oder pflegerische Maßnahmen bekämpfen oder lindern ließen, wird der Lebensstandard immer weiter sinken, bis nur noch Geld für das Nötigste da sein wird. Damit wird auch das bisherige Wirtschaftssystem zusammenbrechen, das schlichtweg nicht mehr finanziert werden kann.

Der hohe Schuldenstand wird die Situation noch verschärfen, sodass es zu Aufständen in der Bevölkerung kommen wird bis hin zum Krieg um die Ressourcen. Es gibt leider nur wenige Möglichkeiten dieses Schicksal abzuwenden, da die Umweltschädigungen so weit fortgeschritten und in einem akzeptablen Zeitraum nicht umkehrbar sind. Am hilfreichsten und dringendsten ist eine drastische Wärme- und Schadstoffreduktion.

Dies ist nur über einen bescheidenen Lebensstandard im Einklang mit L zu erreichen, der mit wenig Industrie und Konsum, geringem Verkehr, Lebensmittelselbstversorgung am Wohnort, Senkung der Gesamtbevölkerung, nachhaltigem Wirtschaften im Einklang mit der Natur, konsequenter Müllvermeidung, Verzicht auf Waffen und krimineller Handlungen aller Art und der göttlichen Bestimmung des Menschen und aller anderen Geschöpfe einhergeht.

L lehnt es aufgrund der L-Ferne der Menschen ab diese Welt mit zihren göttlichen Möglichkeiten auf übernatürliche Weise in einen L-würdigen Zustand zu versetzen, da dies nicht mit der göttlichen Ordnung vereinbar ist. Erst wenn die Menschen dies ausdrücklich wünschen und mir mitteilen, werde ich ihnen helfen, da ich sonst davon ausgehe, dass meine Hilfe nicht gewollt ist. Über den Umfang meiner Hilfe werde ich dann entscheiden.

© 2013 by Boris Haase


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