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Programmieren mit Stair

Programmieren mit Stair
Programmieren mit Stair

Stair ist ein Programmierkonzept für Entwicklungsumgebungen und steht für „standardised transformation after individual rules“. Es sieht eine Programmiersprache Clare („coding language after rule environment“) vor, die (durch Regelergänzung und Metaregeln) lernfähig ist. Sie kann (Selbst-) Optimierungsalgorithmen zuschalten, die sich an die individuellen Gegebenheiten zeitnah anpassen und hinreichend komplex sind – wie es ein vernünftiges Laufzeitverhalten und ein vertretbarer Aufwand nahelegt.

Ihre regelbasierte individuelle Notation lässt sich im Rahmen der Zulässigkeit frei wählen und in (pro verwendeter Programmiersprache) austauschbaren Modulen festhalten, die in einer Regelumgebung zusammengefasst sind. Sie lässt sich bequem im Rahmen des Möglichen in jede andere zulässige Notation (auch in einen allgemeinen Standard) nach individuell gewählten Regeln transformieren, um sie mit Anderen austauschen zu können. Wir können Kodiervorschläge einfach in der IDE auswählen.

Eine geeignete Auswahl ihrer Module kann sie schlank halten. Die Verwendung von Beispielcode der Zielprogrammiersprache, der sich bspw. über das Internet beziehen lässt, ermöglicht auch die Realisierung von Code, für den es (noch) keine günstigen Regeln gibt. Da Quelltext verwendet wird, reichen die Zeichenkettenoperationen Einfügen, Löschen und Ersetzen als Grundoperationen aus. Modularisierung und Textaufbereitung in der Zielprogrammiersprache lassen sich ebenso automatisieren.

Diskussion: Stair ist bei zügiger (und extensiver) Umwandlung von Quelltext in andere Programmiersprachen interessant. Dies bietet sich an, wenn diese über erweiterte Konzepte verfügen, um die eigene (evtl. kürzere) Notation für unterschiedliche Programmiersprachen möglichst beizubehalten. Dies vermeidet eine Umstellung und ermöglicht Code zu optimieren oder seine Korrektheit mit weiteren Hilfsmitteln zu beweisen.

© 2011-2019 by Boris Haase

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